Claudia Bartsch, Coach für Frauen, lächelt in die Kamera

Selbstständig als Frau: Gründerinnen zwischen Mut und Zweifel

Inhaltsverzeichnis

Sein eigenes Ding machen, frei entscheiden, Arbeit und Leben selbst gestalten: Für viele Frauen ist die Selbstständigkeit ein großer Wunsch. Trotzdem gründen Frauen in Deutschland deutlich seltener als Männer. Dieser Beitrag zeigt die aktuellen Zahlen, typische Hürden und was Gründerinnen beim Start hilft.

Frauen in der Selbstständigkeit: Gründerinnen in Zahlen

2025 lag der Anteil der Gründerinnen an allen Existenzgründungen bei 35 %, unter dem langjährigen Durchschnitt von 39 %. Im Vollerwerb sank er sogar auf 27 %, im Nebenerwerb lag er bei 38 %. Auch beim Wunsch nach Selbstständigkeit zeigt sich ein Unterschied: Unabhängig von ihrer persönlichen Situation würden sich 22 % der Frauen für die Selbstständigkeit entscheiden, bei den Männern sind es 31 %.

Gründerinnen 2025

Anteil an allen Gründungen35 %
Anteil an Vollerwerbsgründungen27 %
Anteil an Nebenerwerbsgründungen38 %
Langjähriger Durchschnitt39 %

Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2026 (Berichtsjahr 2025)

Die KfW nennt als einen Grund Geschlechterklischees in Schule und Erziehung. Dazu kommen ganz praktische Fragen: Kinderbetreuung, Absicherung und die Sorge, ob das Geld reicht.

Typische Zweifel von Gründerinnen

  • „Bin ich gut genug, um dafür Geld zu verlangen?“
  • „Was, wenn es nicht klappt?“
  • „Wie bekomme ich Familie und eigenes Unternehmen unter einen Hut?“
  • „Darf ich mich so in den Vordergrund stellen?“

Viele dieser Zweifel haben weniger mit der Geschäftsidee zu tun als mit dem eigenen Selbstwert. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Selbstwert stärken.

Claudia Bartsch an ihrem Schreibtisch
Claudia Bartsch arbeitet seit 2020 selbstständig als Coach

Aus eigener Erfahrung: der Weg in die Selbstständigkeit

Claudia Bartsch hat diesen Schritt selbst gemacht. Nach Jahren in Anstellung und als Einrichtungsleitung arbeitet sie seit 2020 selbstständig und unabhängig, als systemischer Life- und Familiencoach und als freiberufliche pädagogische Fachkraft. Sie kennt also die Fragen, die mit dem Schritt in die Selbstständigkeit kommen, nicht nur aus dem Coaching.

Fünf Schritte für Ihren Start

  1. Klar werden: Was genau wollen Sie anbieten, und für wen?
  2. Klein anfangen: Ein Start im Nebenerwerb senkt das Risiko.
  3. Beraten lassen: Gründungsberatung, Steuerberatung und Förderprogramme nutzen.
  4. Netzwerk aufbauen: Andere Gründerinnen und Gründer, Frauennetzwerke, erste Kundinnen und Kunden.
  5. Sich selbst nicht verlieren: Pausen und Grenzen gehören auch zum eigenen Unternehmen.

Auch Preise festzulegen fällt vielen Gründerinnen schwer. Hilfreich ist hier der Beitrag Gehaltsverhandlung für Frauen, denn die Fragen ähneln sich. Viele starten nach der Familienphase, mehr dazu unter Wiedereinstieg nach der Elternzeit.

Ideen und praktische Hinweise zur Gründung finden Sie im Beitrag Ideen zur Selbstständigkeit.

Gründerinnen-Coaching: Unterstützung beim Start

Coaching ersetzt keine Gründungs- oder Steuerberatung. Es hilft aber bei den Fragen, die keine Tabelle beantwortet: Will ich das wirklich? Was hält mich zurück? Wie gehe ich mit Unsicherheit um? Im Coaching für Frauen arbeiten Sie mit Claudia Bartsch an Ihrer Klarheit und Ihrem Selbstvertrauen für den Schritt in die Selbstständigkeit.

Häufige Fragen

Warum gründen Frauen seltener als Männer?

Der KfW-Gründungsmonitor nennt unter anderem Geschlechterklischees. Dazu kommen praktische Fragen wie Kinderbetreuung, Absicherung und Finanzierung.

Ist ein Start im Nebenerwerb sinnvoll?

Für viele ja. Er senkt das Risiko und erlaubt, die Idee zu testen. 2025 lag der Frauenanteil bei Nebenerwerbsgründungen bei 38 %.

Mut zum eigenen Weg: Lernen Sie Claudia Bartsch im kostenlosen Erstgespräch kennen. Mehr unter Coaching für Frauen.

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