Mediation Köln · Nils Waitkus

Mediation in Köln: Konflikte gemeinsam lösen

Wenn Gespräche nur noch im Kreis laufen, hilft eine neutrale Person, die durch den Streit führt, ohne Partei zu ergreifen. Genau dafür gibt es Mediation.

Nils Waitkus ist Geprüfter Mediator (INeKO) und Psychologe (M.Sc.) mit Praxis in Köln-Mülheim. Er begleitet Teams, Unternehmen, Paare und Familien dabei, wieder miteinander zu reden und eine Lösung zu finden, die alle mittragen. Weg vom Problem, hin zur Lösung.

Kostenloses Vorgespräch von 15 Minuten. Vor Ort in Köln und Umgebung oder online.

Mediation Köln: Mediator Nils Waitkus in seiner Praxis in Köln-Mülheim
Nils WaitkusGeprüfter Mediator (INeKO) · Psychologe (M.Sc.)
INeKOGeprüfter Mediator, 250 Stunden Ausbildung
M.Sc.Psychologe
DGSFSystemischer Therapeut (Abschluss 2024)
399 €je Sitzung von 90 Minuten, Endpreis

Was ist Mediation?

Mediation ist ein geregeltes Verfahren zur Konfliktlösung. Das Mediationsgesetz beschreibt es so:

„Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.“

§ 1 Abs. 1 Mediationsgesetz

Der Mediator entscheidet nichts. Er sorgt dafür, dass alle zu Wort kommen, fasst zusammen, ordnet die Themen und hilft beim gegenseitigen Verstehen. Die Lösung erarbeiten die Beteiligten selbst. Darum hält sie meist besser als ein Urteil, das von außen kommt.

Freiwillig

Alle nehmen aus freien Stücken teil und können die Mediation jederzeit beenden (§ 2 Abs. 2 und 5 MediationsG).

Vertraulich

Der Mediator ist zur Verschwiegenheit verpflichtet (§ 4 MediationsG). Was im Raum gesagt wird, bleibt im Raum.

Allparteilich

Der Mediator ist allen Seiten gleichermaßen verpflichtet (§ 2 Abs. 3 MediationsG) und achtet auf ein faires Gespräch.

Eigenverantwortlich

Sie behalten die Entscheidung in der Hand. Am Ende steht eine Vereinbarung, die Sie selbst formuliert haben.

Wann eine Mediation in Köln hilft

Mediation passt immer dann, wenn Menschen weiter miteinander zu tun haben, im Betrieb, in der Familie oder im Alltag.

Wirtschaftsmediation

Streit zwischen Geschäftspartnern, Gesellschaftern, Abteilungen oder mit Kunden und Lieferanten.

Konflikte im Team

Spannungen zwischen Kollegen oder zwischen Führungskraft und Team, die die Zusammenarbeit lähmen.

Familienmediation

Streit zwischen Eltern und Kindern, unter Geschwistern oder zwischen Generationen, wenn die Familie trotzdem Familie bleiben soll.

Trennung und Scheidung

Paare, die sich trennen und Fragen zu Kindern, Wohnung oder Geld fair miteinander klären möchten.

Schule und Bildung

Konflikte zwischen Lehrkräften, Eltern und Schulleitung oder im Kollegium. Nils Waitkus kennt den Schulalltag aus eigener Erfahrung.

Bauen und Planen

Streit unter Bauherren, Planern oder Beteiligten eines Projekts, bevor es vor Gericht geht.

Konflikte eskalieren in Stufen

Der Konfliktforscher Friedrich Glasl beschreibt neun Stufen, auf denen sich ein Streit verschärft. Je früher Sie Hilfe holen, desto mehr Spielraum gibt es für eine Lösung, bei der niemand verliert.

Gewinnen beide 1Verhärtung 2Debatte und Polemik 3Taten statt Worte Einer gewinnt, einer verliert 4Sorge um Image und Koalitionen 5Gesichtsverlust 6Drohstrategien Beide verlieren 7Begrenzte Vernichtungsschläge 8Zersplitterung 9Gemeinsam in den Abgrund
Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl, Konfliktmanagement (Haupt Verlag).

Auf den ersten Stufen reicht oft ein gut geführtes Gespräch. Spätestens wenn sich Lager bilden und niemand mehr das Gesicht verlieren will, braucht es eine neutrale Person von außen. Mediation setzt genau dort an. Mehr zum Modell lesen Sie im Beitrag Konflikte verstehen und systemisch lösen.

So läuft eine Mediation ab

Eine Mediation folgt klaren Phasen. Sie wissen jederzeit, wo Sie stehen und was als Nächstes kommt.

1EinleitungKennenlernen, Regeln und Rahmen 2DarstellungJede Seite schildert ihre Sicht 3KlärungInteressen und Bedürfnisse verstehen 4LösungsfindungIdeen sammeln und prüfen 5VereinbarungErgebnis schriftlich festhalten

Erst verstehen, dann lösen

Die meisten Konflikte drehen sich zuerst um Positionen: „Ich will das Büro“, „Die Kinder bleiben bei mir“. In der Mediation schauen Sie gemeinsam darauf, was hinter diesen Positionen steckt. Oft zeigt sich dann, dass die Interessen gar nicht so weit auseinanderliegen.

Nils Waitkus arbeitet dabei systemisch: Er schaut auf das Umfeld, auf Ihre Stärken und auf Momente, in denen der Konflikt einmal nicht da war. Methoden aus der gewaltfreien Kommunikation helfen, Vorwürfe in Anliegen zu übersetzen.

„Das Reden über Lösungen schafft auch Lösungen.“nach Steve de Shazer, Mitbegründer des lösungsorientierten Ansatzes

Nils Waitkus, Psychologe und Geprüfter Mediator in Köln, vor einem Flipchart mit einem Zitat von Steve de Shazer
Nils WaitkusIhr Mediator in Köln

Ihr Mediator in Köln: Nils Waitkus

Nils Waitkus verbindet psychologisches Fachwissen mit Erfahrung aus Schule und Beratung. Als Lehrer an einem Bonner Berufskolleg kümmert er sich seit 2014 unter anderem um psychosoziale Beratung und Krisenintervention. Seit 2020 arbeitet er selbstständig in eigener Praxis in Köln.

  • Geprüfter Mediator (INeKO, Institut an der Universität zu Köln, 250 Stunden)
  • Psychologe (M.Sc.), FernUniversität in Hagen
  • Systemischer Therapeut (DGSF), Abschluss 2024
  • Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer
  • Weiterbildungen in systemischem Coaching und Stressbewältigung

Als Partner von Sebastian Flack übernimmt er Mediationen in Köln, Bonn und Umgebung. So haben Sie einen Ansprechpartner vor Ort und den fachlichen Rückhalt eines erfahrenen Teams.

Anfrage, Vorgespräch und Termine laufen direkt über Nils Waitkus. Vertragspartner und Rechnungssteller ist Sebastian Flack.

Wirtschaftsmediation und Familienmediation in Köln

Ob im Unternehmen oder zu Hause: Der Ablauf ist ähnlich, der Rahmen wird an Ihre Lage angepasst.

Im Unternehmen

Mediation zwischen Mitarbeitern, im Team oder auf Leitungsebene. Auf Wunsch kommt Nils Waitkus zu Ihnen in den Betrieb, in Köln und im Umkreis. Ziel ist, Konflikte zu klären, bevor sie Kündigungen, Krankmeldungen oder Rechtsstreit nach sich ziehen.

In Familie und Partnerschaft

Mediation bei Trennung, Scheidung oder Streit zwischen Generationen. In ruhiger Atmosphäre in der Praxis in Köln-Mülheim oder online, wenn das für alle leichter ist.

Mediation ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlichen Fragen, etwa zu Unterhalt oder Arbeitsrecht, ist es sinnvoll, die Vereinbarung vor der Unterschrift von externen Beratern, etwa einem Anwalt, prüfen zu lassen. Das Mediationsgesetz verpflichtet den Mediator, auf diese Möglichkeit hinzuweisen (§ 2 Abs. 6 MediationsG).

Mediation vor Ort in Köln oder online

Die Praxis von Nils Waitkus liegt in Köln-Mülheim, rechtsrheinisch und gut erreichbar. Für Mediationen in Unternehmen kommt er auch zu Ihnen, etwa nach Leverkusen, Bergisch Gladbach, Bonn oder Düsseldorf.

  • Praxis in Köln-Mülheim
  • Bei Ihnen im Unternehmen
  • Online per Video
  • Mo bis Fr, 9 bis 20 Uhr

Online-Mediation eignet sich, wenn die Beteiligten an verschiedenen Orten wohnen oder ein Treffen im selben Raum anfangs zu schwer wäre. Sie ist deutschlandweit möglich.

Mehr zur Arbeitsweise von Sebastian Flack als Mediator lesen Sie auf der Seite Mediation und Mediator.

Zwei Stühle und Flipchart im Beratungsraum für Mediation in Köln-Mülheim

Häufige Fragen zur Mediation in Köln

Wie lange dauert eine Mediation?

Eine Sitzung dauert 90 Minuten. Wie viele Sitzungen nötig sind, hängt davon ab, wie viele Themen es gibt und wie verhärtet der Konflikt ist. Das klären Sie im kostenlosen Vorgespräch.

Was kostet eine Mediation in Köln?

399 € je Sitzung von 90 Minuten (Endpreis, keine Umsatzsteuer nach § 19 UStG). Das Vorgespräch von 15 Minuten ist kostenlos. Die Rechnung stellt Sebastian Flack.

Was ist der Unterschied zwischen Mediation und Schlichtung?

Ein Schlichter macht am Ende einen Vorschlag. Ein Mediator hat keine Entscheidungsbefugnis (§ 1 Abs. 2 MediationsG). Die Lösung entwickeln die Beteiligten selbst. Wann Mediation und wann Supervision passt, zeigt der Beitrag Mediation oder Supervision?.

Was passiert, wenn die andere Seite nicht mitmachen will?

Mediation ist freiwillig. Oft hilft es, wenn zunächst eine Seite allein ein Vorgespräch führt. Nils Waitkus erklärt dann, wie die andere Seite angesprochen werden kann.

Ist die Vereinbarung am Ende verbindlich?

Die Vereinbarung wird schriftlich festgehalten und von allen unterschrieben. Wie verbindlich sie rechtlich ist, hängt vom Inhalt ab. Bei rechtlichen Fragen empfiehlt sich eine anwaltliche Prüfung.

Geht Mediation auch online?

Ja. Die Sitzungen können per Video stattfinden, auch wenn die Beteiligten in verschiedenen Städten wohnen.

Wer kann eine Mediation in Köln anfragen?

Unternehmen, Teams, Schulen und Einrichtungen ebenso wie Paare, Familien und Einzelpersonen. Für das Vorgespräch reicht es, wenn sich zunächst eine Person meldet.

Mediation in Köln anfragen

Schreiben Sie Nils Waitkus kurz, worum es geht und wer beteiligt ist. Er meldet sich bei Ihnen und vereinbart ein kostenloses Vorgespräch von 15 Minuten.

Anfrage, Vorgespräch und Termine laufen direkt über Nils Waitkus. Vertragspartner und Rechnungssteller ist Sebastian Flack.

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