Claudia Bartsch, Coach für Frauen, lächelt in die Kamera

Stress und Erschöpfung bei Frauen: Warnsignale, Selbstfürsorge und Resilienz

Inhaltsverzeichnis

Job, Familie, Haushalt, vielleicht noch die Pflege der Eltern: Viele Frauen laufen dauerhaft auf Hochtouren. Irgendwann wird aus Stress Erschöpfung. Dieser Beitrag zeigt, was die Zahlen sagen, woran Sie Warnsignale erkennen und wie Sie mit Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Resilienz gegensteuern.

Stress bei Frauen: die Zahlen

71 % der Frauen in Deutschland fühlen sich häufig oder manchmal gestresst, bei den Männern sind es 60 %. Auch bei den Fehltagen zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Frauen fehlen je 100 Versicherte 431 Tage wegen psychischer Erkrankungen, Männer 266 Tage.

Gestresst und erschöpft

Frauen häufig oder manchmal gestresst71 %
Männer häufig oder manchmal gestresst60 %

Quelle: TK-Stressreport 2025, Forsa-Befragung von 1.407 Erwachsenen, Mai 2025

Fehltage wegen psychischer Erkrankungen je 100 Versicherte (2024)

Frauen431 Tage
Männer266 Tage

Quelle: DAK-Psychreport 2025 (Update)

Erschöpfung bei Frauen: Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten

  • Sie sind auch nach dem Wochenende oder Urlaub nicht erholt.
  • Kleinigkeiten bringen Sie aus der Fassung.
  • Sie schlafen schlecht oder grübeln nachts.
  • Dinge, die Ihnen früher Freude gemacht haben, fühlen sich wie Pflichten an.
  • Sie ziehen sich von Freundinnen und Familie zurück.

Wenn mehrere Punkte länger zutreffen, lohnt ein genauer Blick. Mehr zu Symptomen und Hilfe lesen Sie unter Burnout erkennen. Wichtig: Bei anhaltender Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit ist der erste Weg der zur Hausärztin oder zum Hausarzt.

Claudia Bartsch an ihrem Schreibtisch
Ein ruhiger Ort für Ihre Themen: Claudia Bartsch im Online-Coaching

Selbstfürsorge und Achtsamkeit: kein Luxus

Selbstfürsorge heißt, die eigenen Bedürfnisse genauso ernst zu nehmen wie die der anderen. Achtsamkeit hilft dabei, Stress früher zu bemerken. Eine Metaanalyse zeigt, dass achtsamkeitsbasierte Stressreduktion bei gesunden Menschen Stress, Ängste und Niedergeschlagenheit moderat verringert (Khoury u. a. (2015), Journal of Psychosomatic Research). Einfache Übungen finden Sie im Beitrag Achtsamkeit im Alltag.

Resilienz für Frauen: die innere Widerstandskraft stärken

Resilienz ist die Fähigkeit, nach Belastungen wieder auf die Beine zu kommen. Sie lässt sich trainieren: durch stabile Beziehungen, einen realistischen Blick auf die eigenen Möglichkeiten und kleine Erholungsinseln im Alltag. Mehr dazu lesen Sie unter Resilienz.

Oft entsteht Druck an den Übergängen, etwa beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit oder in einer neuen Führungsposition.

Drei Sofort-Schritte gegen Stress und Überlastung

  1. Streichen Sie diese Woche eine Aufgabe, die nicht Ihre sein muss.
  2. Planen Sie jeden Tag 15 Minuten nur für sich ein, fest im Kalender.
  3. Sagen Sie einer vertrauten Person ehrlich, wie es Ihnen geht.

Wenn es allein nicht gelingt, hilft ein Blick von außen. Im Coaching für Frauen geht es um Prioritäten, Grenzen und ein Netz, das Sie trägt.

Häufige Fragen

Warum sind Frauen häufiger gestresst?

Laut TK-Stressreport 2025 fühlen sich 71 % der Frauen häufig oder manchmal gestresst, bei Männern sind es 60 %. Frauen übernehmen zudem im Schnitt deutlich mehr unbezahlte Sorgearbeit.

Wann sollte ich ärztliche Hilfe holen?

Wenn Erschöpfung, Schlafprobleme oder Niedergeschlagenheit über Wochen anhalten, gehört das in ärztliche oder psychotherapeutische Hände. Coaching ersetzt keine Behandlung.

Entlastung beginnt mit einem Gespräch: Claudia Bartsch begleitet Frauen bei Stress und Überlastung, online und bundesweit. Mehr unter Coaching für Frauen.

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