Was kostet Supervision? Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch, und sie ist berechtigt: Supervision ist eine Investition, die Träger, Teams und Einzelpersonen einplanen müssen. Dieser Beitrag nennt die Eckdaten meines Honorars, erklärt, wie abgerechnet wird, und zeigt, wer die Kosten in der Regel trägt. Alle Angaben entsprechen meiner Seite Kosten für Beratung und Coaching; Pauschalen und Rahmenverträge vereinbaren wir im Gespräch.
Das Honorar: 200 Euro pro Stunde
Mein Honorar für Supervision beträgt derzeit 200 Euro pro Stunde, für Privatkunden ebenso wie für Träger und Organisationen. Für längere Prozesse, zum Beispiel eine Teamsupervision über ein Jahr, biete ich Pauschalen nach Absprache an. Das schafft für beide Seiten Planungssicherheit: Sie wissen, was auf Sie zukommt, und ich kann die Termine verlässlich reservieren.
Die Dauer einer Sitzung hängt vom Format ab. Eine Einzelsupervision dauert in der Regel 60 Minuten, eine Team- oder Gruppensupervision 90 bis 180 Minuten, je nach Größe des Teams und Umfang des Anliegens. Der Rhythmus liegt meist bei einem Termin alle zwei bis sechs Wochen. Daraus ergibt sich, was Supervision über ein Jahr kostet, und genau das rechnen wir im Erstgespräch gemeinsam durch.
Was Supervision kostet: die Eckdaten
- Honorar: 200 Euro pro Stunde, Pauschalen nach Absprache.
- Einzelsupervision: 60 Minuten je Sitzung.
- Teamsupervision: 90 bis 180 Minuten je Sitzung, abhängig von der Teamgröße.
- Rhythmus: alle zwei bis sechs Wochen, je nach Anliegen.
- Abrechnung: Rechnung am Ende des Prozesses oder nach Vereinbarung, Zahlung per Überweisung oder PayPal.
- Erstgespräch: kostenlos, etwa 15 Minuten, telefonisch.
Wie die Abrechnung läuft
Am Ende eines Supervisionsprozesses erhalten Sie in der Regel eine Gesamtrechnung mit Leistungsbeschreibung, Datum und Dauer der Sitzungen. Bei längeren Prozessen oder Rahmenverträgen mit Trägern ist auch eine monatliche oder quartalsweise Abrechnung möglich; das legen wir im Erstgespräch fest. Bezahlen können Sie per Überweisung oder PayPal. Für anonyme Beratung per Telefon oder Video-Call gilt: Hier erfolgt die Abrechnung im Voraus, weil keine Rechnungsadresse vorliegt.
Fahrtkosten fallen bei Terminen in meiner Praxis in Bochum und bei Online-Terminen nicht an. Für Termine in Ihrer Einrichtung sprechen wir Anfahrt und Zeitaufwand vorab ab, damit es später keine Überraschungen gibt.
Wer zahlt die Supervision?
In den meisten Fällen zahlt der Arbeitgeber oder Träger. Supervision gehört in sozialen, pädagogischen und pflegerischen Berufen zur Qualitätssicherung und zur Personalentwicklung; viele Einrichtungen haben dafür ein festes Budget, und in manchen Arbeitsfeldern ist Supervision ausdrücklich vorgesehen. Wie Sie Supervision bei Ihrem Träger beantragen, beschreibt der Beitrag Teamsupervision beantragen.
- Arbeitgeber oder Träger: Teamsupervision, Fallsupervision und Supervision für Leitungskräfte werden fast immer von der Einrichtung bezahlt. Die Rechnung geht direkt an den Träger.
- Fortbildungsbudget: Viele Träger führen Supervision als Fortbildung. Dann kann sie aus dem persönlichen Fortbildungsbudget einer Fachkraft bezahlt werden, auch für Einzelsupervision.
- Privat: Selbstständige Berater, Coaches und Fachkräfte in Weiterbildung zahlen ihre Supervision oft selbst, etwa als Lehrsupervision im Rahmen einer Ausbildung. Ob und wie Sie die Kosten beruflich absetzen können, klärt Ihre Steuerberatung.
Was im Honorar enthalten ist
Im Honorar enthalten sind die Vorbereitung der Sitzung, die Sitzung selbst und eine kurze Nachbereitung, bei Teamsupervision auch die Abstimmung mit der Leitung über Auftrag und Rahmen. Nicht enthalten sind ausführliche schriftliche Berichte oder Konzepte; wenn Sie so etwas brauchen, zum Beispiel eine Dokumentation für den Träger, vereinbaren wir das gesondert. Wie eine Supervision inhaltlich abläuft, lesen Sie auf der Seite Phasen der Supervision.
Lohnt sich das?
Die Frage stellen sich Leitungen zu Recht. Supervision kostet Geld und Arbeitszeit. Dem gegenüber stehen Kosten, die selten in einer Rechnung auftauchen: Konflikte, die sich über Monate ziehen, Fachkräfte, die innerlich kündigen oder tatsächlich gehen, Fälle, die niemand mehr anfassen will, und Krankheitstage, hinter denen Überlastung steht. Was Supervision in solchen Situationen leistet, beschreibt der Beitrag Was ist Supervision?. Ob sie sich für Ihr Team lohnt, lässt sich am besten an einem konkreten Anliegen prüfen, nicht an einer Tabelle.
Häufige Fragen zu den Kosten
Gibt es einen Rabatt für mehrere Sitzungen?
Für längere Prozesse biete ich Pauschalen an. Die Höhe hängt von Umfang, Rhythmus und Format ab und wird im Erstgespräch besprochen.
Was kostet das Erstgespräch?
Nichts. Das Erstgespräch dauert etwa 15 Minuten, läuft telefonisch und dient dazu, Ihr Anliegen und die Rahmenbedingungen zu klären. Danach entscheiden Sie.
Kann ich Supervision online buchen, um Fahrtkosten zu sparen?
Ja. Supervision ist per Video-Call oder telefonisch möglich, deutschlandweit. Für viele Teams ist eine Mischung aus Terminen vor Ort und online die praktischste Lösung. Mehr dazu unter Online-Beratung. Welche Formate sich online eignen und wie eine Sitzung abläuft, lesen Sie im Beitrag Online-Supervision.
Wie finde ich heraus, ob mein Träger Supervision bezahlt?
Fragen Sie Ihre Leitung oder die Personalabteilung nach dem Fortbildungs- oder Supervisionsbudget. Oft hilft ein kurzes schriftliches Anliegen mit Anlass, Ziel und ungefähren Kosten; eine Vorlage dafür finden Sie im Beitrag zum Beantragen von Teamsupervision.
Supervision anfragen: Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen, das passende Format und die Kosten für Ihr Team, vor Ort oder online, deutschlandweit. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.