Einzelsupervision im Gespräch am Tisch

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Wie finde ich einen guten Supervisor? 7 Kriterien

Wer eine Supervision sucht, steht oft vor einer langen Liste von Namen. Die Berufsbezeichnung „Supervisor“ ist in Deutschland nicht geschützt. Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen. Diese sieben Kriterien helfen Ihnen, eine passende Person für sich, Ihr Team oder Ihre Einrichtung zu finden.

Was Supervision genau ist und wie sie abläuft, erkläre ich im Beitrag Was ist Supervision?. Wie sie sich vom Coaching unterscheidet, lesen Sie unter Supervision oder Coaching.

Sieben Kriterien: fundierte Ausbildung, Erfahrung im Arbeitsfeld, klarer Ansatz, Allparteilichkeit, Vertraulichkeit, Erstgespräch, Bauchgefühl.Sieben Kriterien für einen guten SupervisorDie Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, umso wichtiger ist der genaue Blick1Fundierte AusbildungWeiterbildung, Zertifikat,Fachverband2Erfahrung im ArbeitsfeldKennt Einrichtungen und Teamswie Ihre3Klarer AnsatzArbeitsweise, die Sienachvollziehen können4AllparteilichkeitVon außen, ohne eigeneRolle im Team5VertraulichkeitKlare Absprachen, schriftlichfestgehalten6ErstgesprächAnliegen, Rahmen und Kostenvorab klären7BauchgefühlErnst genommen, offensprechen könnenPasst es?Ein unverbindlichesErstgespräch zeigt es.Vor Ort oder online.
Sieben Kriterien: fundierte Ausbildung, Erfahrung im Arbeitsfeld, klarer Ansatz, Allparteilichkeit, Vertraulichkeit, Erstgespräch, Bauchgefühl.Sieben Kriterien füreinen guten Supervisor1Fundierte AusbildungWeiterbildung, Zertifikat, Fachverband2Erfahrung im ArbeitsfeldKennt Einrichtungen und Teams wie Ihre3Klarer AnsatzArbeitsweise, die Sie nachvollziehen können4AllparteilichkeitVon außen, ohne eigene Rolle im Team5VertraulichkeitKlare Absprachen, schriftlich festgehalten6ErstgesprächAnliegen, Rahmen und Kosten vorab klären7BauchgefühlErnst genommen, offen sprechen können

1. Eine fundierte Ausbildung

Fragen Sie nach der Weiterbildung in Supervision: Wo wurde sie gemacht, wie lange hat sie gedauert, gibt es ein Zertifikat? Fachverbände wie die DGSv, die DGSF oder die Systemische Gesellschaft legen für ihre Mitglieder und Zertifikate eigene Standards fest.

2. Erfahrung in Ihrem Arbeitsfeld

Wer Sie in der Supervision begleitet, muss nicht aus Ihrem Beruf kommen, sollte Ihr Arbeitsfeld aber kennen. Fragen Sie, mit welchen Einrichtungen und Teams bisher gearbeitet wurde.

3. Ein klarer Ansatz

Lassen Sie sich erklären, wie gearbeitet wird. Ein systemischer Ansatz zum Beispiel schaut nicht nur auf einzelne Personen, sondern auf Beziehungen, Rollen und Strukturen. Wichtig ist, dass Sie die Arbeitsweise nachvollziehen können.

4. Allparteilichkeit

Gerade in der Teamsupervision ist es wichtig, dass die Person von außen kommt und keine Seite bevorzugt. Sie sollte weder in Ihrer Leitung noch in Ihrem Team eine eigene Rolle haben.

5. Vertraulichkeit und klare Absprachen

Was in der Supervision besprochen wird, bleibt dort. Klären Sie zu Beginn, welche Informationen an Leitung oder Träger gehen, etwa nur Termine und Teilnahme, und halten Sie das schriftlich fest.

6. Ein Erstgespräch zum Kennenlernen

Ob die Zusammenarbeit passt, zeigt sich am besten im Gespräch. Ein unverbindliches Erstgespräch hilft, Anliegen, Rahmen und Kosten zu klären, bevor Sie sich entscheiden.

7. Das Bauchgefühl

Supervision lebt vom Vertrauen. Achten Sie darauf, ob Sie sich ernst genommen fühlen und offen sprechen können. Wenn das Gefühl nicht stimmt, ist das ein guter Grund, weiterzusuchen.

Wo Sie Supervisoren finden

Die Fachverbände bieten eigene Suchen an: den Berater-Scout der DGSv, die Suche der DGSF und die Fachleutesuche der Systemischen Gesellschaft. Eine Übersicht mit Links finden Sie in meinem Ratgeber Beratung & Hilfe in NRW.

Mehr über meinen eigenen Weg als Supervisor lesen Sie unter Mein Werdegang. Wenn Sie prüfen möchten, ob wir zusammenpassen, vereinbaren Sie gern ein Erstgespräch für Supervision und Teamsupervision, vor Ort oder online. Für Leitungspersonen: Supervision für Führungskräfte. Wer selbst Supervisor werden möchte, findet in meiner Online-Fortbildung Supervision einen ersten Einstieg.